Adhuna - Blog!

Di

31

Mär

2020

Reguläre Kurse & Specials jetzt live online!

Unser reguläres Kursangebot findet seit einer Woche online statt und eröffnet neue Weiten in Zeiten der Isolation und Quarantäne. Dazu gibt es jede Woche mindestens ein, für Mitglieder & ZehnerkartlerInnen, kostenfreies Special. Wir freuen uns auf Euch bei Zoom. Das Adhuna- Kursteam!

Fr

20

Mär

2020

Adhuna Live-Online

Wie ihr bereits wisst, ist das Studio voraussichtlich bis Ende April geschlossen und das Adhuna arbeitet an den "Live-Online-Angeboten", so das unsere Kurse nicht ausfallen müssen.

Ansonsten: Kauft mit Maß und respektvoll ein. Ernährt Euch gesund, um das Immunsystem zu stärken. Haltet die Hygiene-vorschriften ein. Helft wo ihr könnt. Und keine Panik, die half noch nie. Bleibt positiv.

Eure #Solidarität hat mich nicht nur zu Tränen gerührt sondern mir jede Menge Zuversicht gegeben. Danke, dass ihr das Adhuna stark macht.

So

09

Feb

2020

Gesichtsyoga im Harz

Im Sommer 2020 gibt Tanja im Harz einen Gesichtsyoga-Workshop. Wenn Du von der Großtstadt eine Pause brauchst oder Abwechselung vom Alltag, buche doch einfach im Kurhotel Heikenberg Dein Wohlfühlwochenende. Hier kannst Du nämlich nicht nur Gesichtsyoga machen, sondern auch saunen, schwimmen, den Harz erkunden und so manche Wellness-Massage genießen. Mehr Infos findest Du hier auf der Homepage unter dem Menu: Workshops!

Fr

07

Feb

2020

Der achtgliedrige Pfad des Yoga

Ashtanga Yoga

Das erste Glied/ Anga des Yoga-Weges nennt sich Yama.

Es beschreibt das Verhalten zur Umwelt und somit auch anderen Menschen gegenüber.

 

Im Yoga - Sutra werden 5 Yamas erwähnt:

Ahimsa - bedeutet Abwesenheit von Ungerechtigkeit, Grausamkeit und Gewaltlosigkeit. Es ist die wohlüberlegte Rücksichtnahme auf Menschen und Dinge.

Satya - bedeutet wahrhaftig sein, die Wahrheit sprechen. Wenn die Wahrheit jemanden verletzen könnte, aber vermeidbar ist, dann sollte sie nicht ausgesprochen werden.

Asteya - bedeutet nichts nehmen oder stehlen was einem nicht gehört. Damit sind Gegenstände, wie auch geistige Dinge gemeint, wie z.B. geistiges Eigentum oder Dinge die im Vertrauen ausgesprochen werden.

Brahmacarya - Car heißt so viel wie bewegen, und brahma „die Wahrheit“. Es ist somit die Bewegung auf das Wesentliche hin. Unsere Bestrebungen sollten dem Verständnis und der Erkenntnis der höchsten Wahrheit förderlich sein. Wahrheit ist die absolute Einstimmigkeit mit der Wirklichkeit.

Es wird auch als Enthaltsamkeit interpretiert, z. B. von Suchtmitteln. Ein reiner Lebenswandel wird geraten. Der Geist soll vor Dingen, die Unklarheit bringen, geschützt werden.

Aparigraha - meint so viel wie „Hände weg“, „ergreife diese Gelegenheit nicht“. Es geht darum, Menschen nicht auszunutzen oder nur anzunehmen, was angemessen ist. Nicht Besitz ergreifend zu sein. Besitz kann eine zu große Last bedeuten. Wir brauchen z.B. nicht übermäßig viele Handys, die neuesten Kleider und Autos, um Gesund und glücklich zu sein.

 

Das zweite Anga heißt Niyama, es beschreibt unsere innere Haltung. Unser Verhalten uns selbst gegenüber.

 

Es werden auch 5 Niyamas genannt:

Shauca – das „Geklärte“. Hiermit ist die innere und äußere Reinheit gemeint. Wir können uns pflegen und gesund ernähren, um den Körper nicht in seinen Funktionen einzuschränken oder sogar zu behindern. Es wird geraten, auf das was wir essen und auf das womit wir unseren Körper pflegen zu achten, um unsere Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen. Wir können z.B. auch gegen Umweltverschmutzung vorgehen und uns für saubere Gewässer einsetzen. Zudem ist es möglich unser Konsumverhalten zu ändern, um weniger Müll oder Emissionen zu produzieren.

Samtosha - bedeutet Genügsamkeit, Bescheidenheit, Zufriedenheit, mit dem was wir haben. Es empfiehlt innere Ruhe. Es kann angenommen werden, was sich ergibt und z.B. nicht immer nach „noch mehr“verlangt werden. Es wird empfohlen, das Erreichte erst einmal zu genießen und auszuruhen, bevor der nächste Schritt unternommen wird.

Tapas - bedeutet den Körper fit halten. Wörtlich heißt es„erhitzen“ und ihn dadurch, z.B. von Schlacken zu reinigen. Gerade die Asanapraxis/ Ausführung von Yogahaltungen trainiert und erhitzt unseren Körper und gibt Unreinheiten über die Ausscheidung, Haut und Atmung ab.

Svadhyaya - ist die Selbsterforschung. Wörtlich heißt es „an etwas nahe herangehen.“ In manchen Texten bedeutet es auch „Studium der alten Texte“ und Studium unseres Selbst. Während der Asanapraxis können wir uns selbst beobachten und viel dabei erfahren. Welche Übungen gefallen mir und welche sind mir unangenehm. Warum gefallen sie mir? Wie gehe ich damit um? Wiederholt sich alles oder lerne ich? Verändern sich meine Ansichten und Verhaltensweisen in der Yogaposition, in meinem Alltag zum Positiven?

Ishvarapranidhana - „Lege Dein gesamtes Handeln Gott oder dem Höchsten zu Füßen.“ Es ist die Hingabe. Es spielt keine Rolle wie Gott oder das Höchste definiert wird. Es kann eine persönliche Gottheit oder ein universelles Prinzip sein. Es geht darum, sich mit ganzem Herzen einer Sache hinzugeben, alle anderen Dinge und Geschehnisse loszulassen, z.B. bei der Yoga - Praxis ist das Loslassen von Alltagsgedanken möglich. Es ist dabei möglich, sich nur auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, sich ihm zu überlassen. Das führt letztendlich zu mehr Konzentration für Aufgaben und Pflichten, die wir jeden Tag erledigen müssen oder wollen.

 

Kommentar

Wir können diese acht Aspekte in unser Leben integrieren und kultivieren. Sie werden oft unterschiedlich interpretiert. Alle Acht Aspekte sind Empfehlungen und keine Zwänge. Es sind also keine starren Regeln. Fehlinterpretationen und Übertreibungen sollen somit vermieden werden. Es kann z.B. sein das jeder Aspekt für die unterschiedlichen Lebensphasen, in denen wir uns befinden, eine andere Bedeutung bekommt. Am Ende soll das Beste für einen selbst und die Umwelt herauskommen.

 

Asana das dritte Glied

Asana – heißt „Haltung“. Ein Asana ist sukha und sthira, leicht und fest, in gleichen Anteilen. Somit sollte die Übung trotz Festigkeit in Leichtigkeit genossen und mit Aufmerksamkeit betrachtet werden. In einem Asana sind Körper, Atem und Geist im Einklang. Stockt der Atem oder wird er unruhig, ist es kein richtiges Asana mehr. Genauso ist es, wenn der Körper schmerzt oder die Gedanken abschweifen. In einem Asana darf sich wohl gefühlt und nicht gequält werden. Das Leben ist oft schon anstrengend oder stressig genug, warum es unnötig härter oder unangenehm gestalten. Ein Asana wird idealer Weise in einem Zustand der Entspannung und in Betrachtung der Unendlichkeit eingenommen.

 

Pranayama das vierte Anga

Ayama - bedeutet so viel wie „strecken, ausdehnen.“ Prana beschreibt das, „was ununterbrochen überall“ ist. Prana ist absolute Energie, universelle Lebenskraft. Es ist die Urquelle aller Energieformen. Eine Ausdrucksform des Prana ist der Atem. Pranayama ist die bewusste Verbindung von Atem und Geist durch neutrale Beobachtung. Die Atemregelung soll ein Innehalten im eigenen Rhythmus der Ein- und Ausatmung sein. Der Atem soll fließen. Die Yogalehre geht davon aus, dass der Geist den Atem beeinflusst und umgekehrt. Wenn wir z. B. unseren Atem zur Ruhe bringen, beruhigen wir damit auch unseren Geist.

 

Pratyahara

Ahara - bedeutet so viel wie Nahrung und Pratyahara heißt „mich von dem zurückziehen, was mich nährt.“ Die Sinne ziehen sich von den Objekten zurück. Obwohl die Gegenstände weiterhin existieren, lassen sich die Sinne in diesem Zustand nicht beeinflussen. Sie reagieren nicht mehr auf äußere Reize. Der Geist wird nicht mehr von außen genährt. Die Sinne ruhen.

 

Dharana

Das sechste Glied des Ashtanga, Dharana, ist die Konzentration, die Ausrichtung auf einen Punkt, eine Richtung. Es heißt so viel wie „halten.“ Wenn wir eine bestimmte Aktivität unseres Geistes immer mehr verstärken, desto mehr verschwinden die anderen Aktivitäten des Geistes. In Dharana richten wir unsere Konzentration nur auf eine Sache aus, egal ob konkreter oder abstrakter Natur. Es ist die bewusste Verbundenheit mit einem Betrachtungsgegenstand.

 

Dhyana

In Dhyana verbindet sich unser Geist mit der Sache, auf die unsere Konzentration ausgerichtet ist. Es ist Kontemplation, Meditation. In Dharana wird also der Kontakt hergestellt und in Dhyana die Verbindung gehalten. Die Sache wird wahrgenommen, und es findet ein Austausch mit ihr statt. Gedankliche Reflektionen treten hierbei nach und nach in den Hintergrund. Der Grad für Ablenkungen ist geringer als bei Dharana. In diesem Zustand ist noch ein Bewusstsein für das eigene Ich vorhanden.

 

Samadhi

Samadhi heißt so viel wie „etwas ganz nahe an ein anderes heranbringen.“ In Samadhi verschmilzt der Geist vollständig mit dem Gegenstand der Meditation. Alle Attribute, die eine individuelle Persönlichkeit ausmachen verschwinden. Nichts steht mehr zwischen dem Gegenstand und dem Geist. Er wird eins mit ihm. Es ist Versenkung, in der keine individuelle Identität mehr vorhanden ist. Es ist eine kontemplative Erfahrung von Bewusstsein. Ein Gefühl der Einheit mit Allem entsteht.

 

Anmerkung

Jedes der Acht Glieder ist ohne das andere nicht zu denken. Sie bedingen einander. Bauen aufeinander auf, ergänzen sich und bilden eine Einheit. Dennoch sind sie nicht an diese Acht Stufen gebunden und somit keiner festen Reihenfolge unterworfen.

Die ersten 5 Glieder - Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara - werden auch als Kriya-Yoga bezeichnet, praktischer Yoga. Die letzten 3 - Dharana, Dhyana, Samadhi - als Raya-Yoga, königlicher Yoga. Die letzten 3 Glieder werden im Allgemeinen als Sammlung bezeichnet.

 

Zusammenfassende Schlussbetrachtung

Yama und Niyama können eine Hilfe sein, sich in der Welt zum eigenem Besten und sich zum Besten anderer zu verhalten. Die Asana-Praxis hilft dabei, da der Mensch sich konkret durch sie erfahren kann. Sie gibt dem Körper die notwendige Gesundheit oder Beschaffenheit, um den alltäglichen Anforderungen besser gewachsen zu sein. Es gilt, die eigenen Haltungen in der Asana-Praxis als auch im Alltag kennen zu lernen, um sie optimieren zu können. Somit fühlt sich der menschliche Organismus besser und gesünder.

Die Pranayamapraxis hilft, auf noch subtilere Art und Weise wahrzunehmen. Durch die Verbrennung von Schlacken und erhöhte Aufnahme von Sauerstoff hilft sie, den Körper zu reinigen und Energie zu schöpfen. Ziel ist es, den Atem so zu optimieren, dass der eigene Körper ohne Atem-Techniken, die nur der Regulierung des Atems dienen, auskommt. Pranayama und Asana sollen den Prozess der Selbstregulierung des Körpers unterstützen, ihn also nicht ersetzen oder verdrängen.

Die Konzentration - Pratyahara, Dharana, Dhyana - hilft, Sachverhalte rational zu erkennen, besser mit ihnen umzugehen und angemessene Lösungen zu finden. Die Meditation – Dhyana - hilft, die äußere Welt zum Schweigen zu bringen und innerlich zur Ruhe zu kommen. Zudem bereitet sie die Erfahrung des Samadhi vor, das Gefühl der Einheit, welches beglückend ist und zu einer tieferen Zufriedenheit führt.

„Lege Dein gesamtes Handeln Gott oder dem Höchsten zu Füßen.“ Es ist die Hingabe. Es spielt keine Rolle wie Gott oder das Höchste definiert wird. Es kann eine persönliche Gottheit oder ein universelles Prinzip sein. Es geht darum, sich mit ganzem Herzen einer Sache hinzugeben, alle anderen Dinge und Geschehnisse loszulassen, z.B. bei der Yoga - Praxis ist das Loslassen von Alltagsgedanken möglich. Es ist dabei möglich, sich nur auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, sich ihm zu überlassen. Das führt letztendlich zu mehr Konzentration für Aufgaben und Pflichten, die wir jeden Tag erledigen müssen oder wollen.

 

copyright Tanja Lender 2007

Fr

13

Dez

2019

Unsere Kurspause: Frohe Festtage!

Hallo liebe KursteilnehmerInnen und Interessierte!

 

Viele von uns stecken schon in den Weihnachtsvorbereitungen und damit häufig im Stress. Obwohl es ganz besonders um die Festtage herum richtig wäre für Regeneration und Sammlung zu sorgen, so haben wir in den ersten Jahren im Adhuna festgestellt, dass sich die TeilnehmerInnenzahl kurz vor Heiligabend und in den ersten Tagen nach dem Jahreswechsel mehr als halbiert und ganz besonders dann schon die ersten guten Vorsätze nicht eingehalten werden.

 

Somit legen wir unsere Kurspause dieses Jahr, wie angekündigt, vom 23. 12.2019 - 8.01.2020 ein. Am Donnerstag den 09.01.2020 geht es also wieder los im Adhuna! 

 

"Bevor es in die Kurspause geht, könnt ihr auch noch nächste Woche gerne eine/n Bekannte/n oder eine/n gute/n Freund/in oder Freundin kostenfrei mit zu Eurem Stammkurs nehmen. Nach der Kurspause wird es einige kleine Überraschungen für Euch geben."

 

Auch im Namen des Kursteams, wünschen ich Euch allen ein beseeltes und harmonisches Weihnachtsfest! Und sollte es zu turbulent werden, wir freuen uns auf Euch in unseren Kursen, um Euch das Kronchakra wieder zurecht zurücken!

 

Mit herzlichen und vorweihnachtlichen Grüßen

Anne, Barbara, Birte, Ledicia und Jasmine!

 

Eure Tanja!